Kategorie:Berge

aus Potsdam-Chronik, der freien Wissensdatenbank
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Als Berge werden die auf dem Gebiet der Stadt Potsdam (Stand: 2010) befindlichen Erhebungen bezeichnet, die sich im Pleistozän während der Weichsel-Kaltzeit herausbildeten. Die heute sichtbaren Oberflächenformen stehen in Zusammenhang mit dem Abschmelzvorgang des Inlandseises. Dieser vollzog sich nicht gleichmäßig, sondern wurde von verschiedenen neuen Gletschervorstößen unterbrochen. Dabei entstanden kleinräumig glaziale Serien,zu der u.a. die Saarmunder Endmoräne gehört.

Am Rand eines der Gletscher bildeten sich während dessen Stillstands die nördlich und südlich durch Höhenzüge begrenzten ebenen Flächen des Tales der Nuthe und des Stadtgebietes von Potsdam aus. Die ebenen Flächen bestehen aus sandigen Ablagerungen des zugehörigen Schmelzwassertales, das vom Südosten heranzieht und von der Nuthe bis zu ihrer Einmündung in die Havel benutzt wird. das glaziale Tal setzt sich dann durch den Park Sanssouci und das Golmer Luch nach Westen fort.

Nördlich an das Potsdamer Tal schließen die Grund- und Endmoränen des Bornstedter Feldes und des Königswaldes an sowie in östlicher Richtung die Fläche von Wannsee mit dem Babelsberg.


Die auf dem Stadtgebiet von Potsdam befindlichen und im Stadtplan benannten Erhebungen sind die nachfolgend aufgeführten.