Am Neuen Markt 3

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Im Jahr 1773 wurden, nach Friedrich Mielke, am Neuen Markt fünf Wohnhäuser errichtet. Es handelt sich dabei um die Häuser Am Neuen Markt 2, Am Neuen Markt 3, Am Neuen Markt 6, Am Neuen Markt 7 sowie Am Neuen Markt 8. Heinrich Ludwig Manger berichtet in seiner "Baugeschichte von Potsdam", mit Blick aus der Zeit danach, aber nur von vier Häusern. Nach Mielke rühre das daher, dass die Häuser Am Neuen Markt 2 und Am Neuen Markt 3 eine gemeinsame Fassade erhalten hätten.


1789

Die letzten vier Häuser kamen auf dem Neuen Markte zu stehen, und zwar Ammendorfs, Nagels und Zischens neben einander, vom Siefertsgäßchen an bis zu dem 1755 erbauten Kaleschen Hause, in einer Länge von einhundert ein und funfzig Fuß. Diese erhielten nur zwey Geschoß Höhe; das Brendelsche Haus aber, an der Ecke dieses Marktes und der Schwerdtfegerstraße, ward drey Stockwerk hoch erbauet. Eine Seite hat neun und siebenzig und drey Viertheil, die andere sechs und vierzig Fuß Länge.

Anmerkung: Alle diese Bürgerhäuser, ... ,die nach korinthischer Ordnung aufgeführet wurden, erhielten an den Aussenseiten bloße Verzierungen von Stukk, welche die damaligen Stukkarbeiter Sartori und Merk verfertigten. Plinten, Freytreppen und Hauptgesimse wurden von Sandstein, alles übrige Mauerwerk aber von gebrandten Steinen verfertiget. (1)


Einzelnachweise

(1) Heinrich Ludwig Manger: Baugeschichte von Potsdam, besonders unter der Regierung König Friedrichs des Zweiten. Zweiter Band, welcher die Baugeschichte vom Jahre 1763 bis zu 1786 enthält, Berlin und Stettin, bey Friedrich Nicolai, 1789, S. 392