Leistikowstraße

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Die Leistikowstraße entstand im Zuge der Bebauung des Villenviertels am Neuen Garten 1903 und hieß Mirbachstraße nach dem in der benachbarten Albrechtstraße (Am Neuen Garten) wohnenden Oberhofmeisters der Kaiserin Auguste Viktoria und Vorsitzenden des "Evangelisch-kirchlichen Hülfsvereins" (dem die Grundstücke in der Leistikowstraße gehörten) Ernst von Mirbach (1844-1925). 1945 wurde die Straße nach dem Maler der märkischen Landschaft, Walter Leistikow (1865-1908), benannt. Während der Besetzung des Villenviertels durch sowjetische Truppen 1945-1994 ("Militärstädtchen Nr. 7") nannte man die Straße Uliza Sportiwnaja (Straße des Sports). (1)


Einzelnachweise

(1) Klaus Arlt: Die Straßennamen der Stadt Potsdam. Geschichte und Bedeutung. In: Mitteilungen der Studiengemeinschaft Sanssouci. Verein für Kultur und Geschichte Potsdams e.V., 4. Jahrgang (1999), Heft 2, S. 45